Geschmorte Rinder-Beinscheiben

Heute habe ich ein Rezept von geschmorten Rinder-Beinscheiben, dass ich erstmals für einen Wettbewerb einreiche. Aber nicht irgendeinen, es ist ein Rezept für die liebe Gabi, die mit ihrem Blog schon 10. Geburtstag feiert. Das ist in Blogger-Kreisen ein echtes Urgestein! Gabi habe ich letztes Jahr in Berlin beim Foodbloggercamp kennengelernt. Durch sie habe ich erfahren, was man alles mit einem Slow-Cooker anstellen kann (z.B. Käsekuchen im Topf) und das im Langsam-Kochverfahren. Wenn Euch das Thema interessiert, kann ich Euch nur raten, sich mal bei Gabi umzuschauen. klick

Mein Rezept wurde aber ganz traditionell in der Schmorpfanne zubereitet, da ich selbst auch noch keinen Slowcooker besitze. Also keine Sorge, Ihr könnt das Rezept einfach nachkochen.

 

Blogevent 10 Jahre Crockyblog

Doch was mache ich heute eigentlich? Na:

Geschmorte Rinder-Beinscheiben

Diese passen super zum „Langsam kocht besser“-Event, da ich ihnen 4 Stunden Schmorzeit auf dem Herd gegönnt habe. Das Ergebnis waren super zarte Fleischstücke und wir haben nicht mal ein Messer gebraucht. Vielen wird das Rezept bekannt vorkommen, da es an Ossobuco erinnert. Beim originalen Ossobuco wird aber Kalbshaxe verwendet und das Gemüse ist noch knackig. Mein Gemüse schmort die ganze Zeit mit und wird am Ende in die Soße gemixt. Daher würde ich es eher als meine badische Variante, eben geschmorte Rinder-Beinscheiben bezeichnen. Gut dazu passen meine geliebten Spätzle (yummy) oder Kürbis-Gnocchi (um der Jahreszeit und dem italienischen Anteil ein wenig Tribut zu zollen). Ich habe mich für die Kürbis-Gnocchi entschieden. Allerdings tüftele ich noch am Rezept der Kürbis-Gnocchi, da ich nicht zu 100 % mit dem Ergebnis zufrieden war. Sobald die besser klappen, verblogge ich die auch noch.

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Gut Ding will Weile haben

Lasst Euch bitte nicht von der langen Garzeit abschrecken, das Gericht blubbert auf dem Herd fröhlich vor sich hin und braucht nicht viel Pflege. Ich habe mich in der Zwischenzeit mit der Herstellung meiner Schwarzwälder-Kirsch-Muffins beschäftigt und danach ein kleines Schläfchen gemacht. Wenn Ihr wie ich ein bisschen ausruhen wollt, vergesst bitte nicht, den Wecker zu stellen ;). Das Rezept ist wirklich easy und das Gericht lässt sich auch am nächsten Tag noch gut essen. Bei mir war noch Soße übrig und die war alleine schon so geschmackvoll und lecker, dass mir das aufgegessene Fleisch nur ein bisschen gefehlt hat.

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Geschmorte Rinder-Beinscheiben
Rezept drucken
Portionen Vorbereitung
2 Portionen 20 Minuten
Kochzeit
4 Stunden
Portionen Vorbereitung
2 Portionen 20 Minuten
Kochzeit
4 Stunden
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Geschmorte Rinder-Beinscheiben
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Portionen Vorbereitung
2 Portionen 20 Minuten
Kochzeit
4 Stunden
Portionen Vorbereitung
2 Portionen 20 Minuten
Kochzeit
4 Stunden
Zutaten
Portionen: Portionen
Anleitungen
  1. Die Rinderbeinscheiben abspülen und trocken tupfen (so entfernt ihr eventuelle Knochensplitter). Mit Salz und Pfeffer würzen und mit dem Mehl panieren.
  2. Das Suppengrün putzen, schälen und in grobe Stücke schneiden.
  3. Ein Gewürzsäckchen herstellen, indem Lorbeerblatt, Pfefferkörner und Wachholderbeere in den Teefilter gegeben werden. Den Teefilter gut verschließen.
  4. In einer großen Schmorpfanne mit Deckel 4 EL Öl erhitzen und die mit Mehl panierten Rinder-Beinscheiben darin knusprig braun braten. Sind diese gut gebräunt, diese rausnehmen und die restlichen 2 EL Öl erhitzen.
  5. Das Suppengemüse in der gleichen Pfanne kurz anbraten, so kommt mehr Geschmack an das Gericht. Rinder-Beinscheiben wieder dazugeben und mit dem Weißwein ablöschen.
  6. Gewürzsäckchen, passierte Tomaten und Wasser hinzugeben, das ganze einmal blubbernd aufkochen lassen. Mit geschlossenem Deckel das Gericht bei kleiner Stufe 4 Stunden schmoren lassen.
  7. Nach Ende der Garzeit das Gewürzsäckchen und die Beinscheiben herausnehmen. Das Gemüse mit einem Passierstab unter die Soße mixen. Sollte die Soße etwas zu dickflüssig sein, noch etwas Wasser hinzugeben. Die geschmorten Rinder-Beinscheiben wieder hinzufügen und mit einer Beilage nach Wahl servieren.
Rezept Hinweise

Die geschmorten Rinder-Beinscheiben werden irre zart und fallen bei Herausnehmen gerne auseinander. Das ist absolut gewünscht 🙂 .

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