Alice im Wunderland – die Magie der Rhein-Neckar-Region

Alice im Wunderland?

Ich nehme Euch heute mit auf eine Reise, diese Reise begann am 3. September 2016 in Schwetzingen. Ich war unglücklich mit den Bildern für meinen Blog und besuchte den Einsteiger-Fotokurs von Andrea. Dabei entstand die Idee, dass so ein regelmäßiges Treffen live und in Farbe doch ganz toll wäre. Andrea hat das Ganze dann in die Hand genommen und nun treffen wir uns jetzt immer am ersten Donnerstag im Monat. Doch wer ist wir? Das sind BloggerInnen aus der Rhein-Neckar-Region aus den unterschiedlichsten Bereichen wie Food, Do-it-Yourself, Dekoration und Stand-up paddling/Yoga. Und Ihr glaubt gar nicht, wie viele tolle BloggerInnen es aus der Region gibt! Bei einem dieser Treffen wurde das 1. Blogevent beschlossen mit einer richtig langen Laufzeit, und was soll ich sagen, ich bin die Letzte. Aber ich hoffe, last but not least. 😀

Alice im Wunderland

Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne

Die Idee dazu hatte Marion von unterfreundenblog, leider war ich bei besagtem Treffen nicht dabei, deshalb weiß ich gar nicht so genau, wie sie auf Alice im Wunderland kam. Aber ich finde es wunderbar, denn so kann ich Euch zeigen, wie vielseitig die Rhein-Neckar-Region ist und wie wundervoll die einzelnen Teilnehmerinnen das Thema umgesetzt haben. Eine komplette Übersicht über alle Artikel findet Ihr hier.

Meine Interpretation

Ich habe mir Alice von Anne ausgeliehen, denn die durfte schon bei Ihr eine Teeparty feiern. Ich wollte etwas „magisches“ kreieren und habe mir dazu die „Torta magica al cioccolato“  ausgesucht. Dahinter verbirgt sich der sogenannte Wunderkuchen, bei dem aus einem Teig drei Schichten entstehen. Die unterste Schicht schmeckt wie ein gebackener Schokoladenpudding, die in der Mitte ist sehr weich und cremig und obendrauf entsteht eine fluffige Teigschicht. Diese erinnert an einen Biskuit.

Alice im Wunderland

Doch bevor ich Euch verrate, wie dieser himmlische Kuchen entsteht, huscht erstmal das Häschen vorbei und zückt die Taschenuhr. Mir scheint, er hat auch etwas vom Kuchen genascht, denn die Taschenuhr ist im Verhältnis größer als er.

Alice im Wunderland

Der Kuchen braucht seine Zeit im Ofen (80 Minuten) lasst Euch davon aber bitte nicht abschrecken, denn das Ergebnis ist wirklich wie Zauberei.

Nehmt Platz und staunt

Alice im Wunderland

Alice hat nicht schlecht geschaut, als sie den besonderen Kuchen auf Ihrem Teller entdeckt hat. Und sie hat mich auch gleich gefragt, wie das denn so geht und warum ich eigentlich immer „Torta magica al cioccolato“ sage. Ich habe ihr dann erklärt, dass ich finde, dass der italienische Name dem Ganzen mehr Rechnung trägt und es einfach sehr melodisch klingt. Das Geheimnis der Schichten liegt an der Zugabe des Eiweißes, die Eier werden nämlich getrennt und nur 2/3 der Teigmasse enthalten das Eiweiß. Das erste Drittel (die unterste Puddingschicht) enthält nur das Eigelb. Als zweite „magische“ Zutat habe ich Koawach pur mit Guarana genommen. Das sorgt für einen extra „Hallo wach-Kick“ ihr könnt aber auch ganz normalen Backkakao nehmen.

Alice im Wunderland

Ich wünsche Euch jetzt viel Vergnügen beim Nachbacken und viele magische Momente!

Alice im Wunderland

 

 

Alice im Wunderland
Torta magica al cioccolato (Wunderkuchen)
Rezept drucken
Portionen Vorbereitung
16 Stücke 10 Minuten
Kochzeit Wartezeit
80 Minuten 4 Stunden
Portionen Vorbereitung
16 Stücke 10 Minuten
Kochzeit Wartezeit
80 Minuten 4 Stunden
Alice im Wunderland
Torta magica al cioccolato (Wunderkuchen)
Rezept drucken
Portionen Vorbereitung
16 Stücke 10 Minuten
Kochzeit Wartezeit
80 Minuten 4 Stunden
Portionen Vorbereitung
16 Stücke 10 Minuten
Kochzeit Wartezeit
80 Minuten 4 Stunden
Zutaten
Portionen: Stücke
Anleitungen
  1. Backofen auf 180°C Ober- und Unterhitze vorheizen.
  2. Die Eier trennen und das Eiweiß im Kühlschrank aufbewahren, da es zum Aufschlagen kalt sein muss.
  3. Die Eigelbe mit dem Zucker in einer Küchenmaschine 7-10 Minuten cremig rühren.
  4. In der Zwischenzeit in einem Topf die Butter schmelzen und diese vom Herd nehmen, da sie bei der späteren Zugabe nicht zu heiß sein darf (sonst stockt das Ei).
  5. Ist die Eigelb-Zucker-Masse cremig, wird nach und nach die flüssige Butter untergerührt.
  6. Mehl und Kakao mischen und abwechseln mit der Milch dem Teig zugeben. Tipp: Das Mehl-Kakao-Gemisch sieben, so entstehen keine Klümpchen im Teig.
  7. Springform (26 cm) fetten und mit Mehl bestäuben.
  8. 1/3 der Masse in die Springform geben. Diese ist sehr flüssig, das muss so sein.
  9. Die Eiweiße aus dem Kühlschrank nehmen und mit der Prise Salz und Zitronensaft steif schlagen.
  10. Das steif geschlagene Eiweiß vorsichtig unter die restliche Masse in der Schüssel (2/3) heben. Dabei ganz wichtig, dass die Luftigkeit erhalten bleibt, deshalb nicht zu kräftig rühren und am besten diesen Schritt von Hand durchführen.
  11. Die Masse aus der Schüssel in die Springform geben, 10 Minuten stehen lassen, damit sich die Schichten setzen können. Nicht wundern, das Ganze ist sehr flüssig und damit genau richtig.
  12. Die Hitze des Backofens auf 150°C verringern.
  13. Den Kuchen in der Mitte des Backofens für 80 Minuten backen.
  14. Ihr könnt von oben einen gebackenen Kuchenteig erkennen, die anderen Schichten sind erst nach dem Anschnitt erkennbar.
  15. Den Kuchen für mindestens 4 Stunden kühl stellen, dabei setzen sich die Schichten noch etwas und er ist nicht ganz so hoch. Aber genau dann ist er richtig.
Rezept Hinweise

Der Teig ist sehr flüssig, das ist aber richtig und wichtig, sonst entstehen die Schichten nicht. Also nicht wundern, oder doch?!?

Dieses Rezept teilen
Powered byWP Ultimate Recipe

6 Antworten auf „Alice im Wunderland – die Magie der Rhein-Neckar-Region“

  1. Hmmm, das hört sich tatsächlich magisch an. Magisch lecker!
    Und du hast mit Dinkel gebacken, das ist super! Werde ich auf jeden Fall nachbacken.

    Liebe Grüße aus der Pfalz!
    Susanne

  2. Liebe Anja,
    sobald ich wieder etwas Süßes essen kann, wird der nachgebacken! Und natürlich klingt auf Italienisch alles noch viel magischer! Ich hatte übrigens beim Lesen Deines Blogposts eine Idee für ein mögliches neues Projekt! Sehen wir uns am Donnerstag?
    Herzlicher Gruß
    Conny

  3. Liebe Anja!
    Was für ein schöner Beitrag! Der magische Kuchen steht schon lange auf meiner To-Bake-Liste! Auf die Ideen, ihn als Schokokuchen zu backen, wäre ich gar nicht gekommen, prima Variante!

    So schön geschrieben, aber die Idee zum Thema hatte ursprünglich Jessica. Ich war zunächst gar nicht so begeistert, ehrlich gesagt, aber inzwischen finde ich unseren Event so zauberhaft wie wir alle!

    Bis Donnerstag!

    Ganz liebe Grüße,

    1. Liebe Marion,

      ich freue mich so, dass dir der Beitrag gefällt. Siehste, da bin ich mal nicht beim Stammtisch und schon entstehen Gerüchte 😅
      Und es geht doch nichts über Schokolade 🍫

      Ich freue mich auf dich,

      Anja

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.